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Lymphdrainage

Sanfte Entstauungstherapie zur Foerderung des Lymphabflusses und Reduktion von Schwellungen.

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlungsform, bei der durch sanfte, rhythmische Grifftechniken der Abfluss von Gewebefluessigkeit ueber das Lymphsystem gefoerdert wird. Sie wird in der Praxis Krankengymnastik Junker zur Behandlung von Schwellungen, Oedemen und zur Unterstuetzung des Immunsystems eingesetzt.

Was ist Lymphdrainage?

Das Lymphsystem ist neben dem Blutkreislauf das zweite grosse Transportsystem im menschlichen Koerper. Es sammelt ueberschuessige Gewebefluessigkeit, transportiert Abfallstoffe und Krankheitserreger ab und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem. Taeglich werden etwa zwei bis drei Liter Lymphfluessigkeit durch den Koerper transportiert.

Wenn das Lymphsystem ueberfordert oder geschaedigt ist – etwa durch Operationen, Verletzungen, Infektionen oder angeborene Stoerungen –, staut sich Fluessigkeit im Gewebe. Es entstehen sichtbare und tastbare Schwellungen (Oedeme), die Schmerzen, Bewegungseinschraenkungen und ein unangenehmes Spannungsgefuehl verursachen koennen.

Die manuelle Lymphdrainage setzt genau hier an: Durch spezielle, sehr sanfte Grifftechniken wird der natuerliche Lymphabfluss angeregt und beschleunigt. Die Behandlung folgt dabei dem anatomischen Verlauf der Lymphbahnen und Lymphknoten.

Bei welchen Beschwerden hilft Lymphdrainage?

  • Postoperative Schwellungen nach Knie-, Huefte-, Schulter- oder anderen Operationen
  • Primaere Lymphoedeme (angeborene Stoerungen des Lymphsystems)
  • Sekundaere Lymphoedeme nach Krebsbehandlungen (z.B. nach Brustkrebsoperation)
  • Venöse Oedeme bei chronisch-venoeser Insuffizienz
  • Lipoedem als unterstuetzende Therapie
  • Traumatische Schwellungen nach Verstauchungen, Prellungen oder Frakturen
  • Chronisch-entzuendliche Erkrankungen wie Rheuma
  • Kopfschmerzen und Sinusitis (Lymphdrainage im Gesichts-/Kopfbereich)

Ablauf einer Behandlung bei Krankengymnastik Junker

Die Behandlung beginnt mit einer Befundaufnahme und Inspektion der betroffenen Region. Der Therapeut beurteilt das Ausmass der Schwellung, die Hautbeschaffenheit und eventuelle Einschraenkungen.

Die eigentliche Lymphdrainage erfolgt in einer festgelegten Reihenfolge: Zunaechst werden die zentralen Lymphabflusswege am Hals und Rumpf geöffnet, bevor die betroffene Extremitaet behandelt wird. Die Griffe sind extrem sanft – der Druck entspricht etwa dem Gewicht einer Handflaehe. Trotz dieser Sanftheit ist die Wirkung bemerkenswert: Die Schwellung geht sicht- und messbar zurueck.

Nach der Behandlung wird die betroffene Region in der Regel mit Kompressionsbandagen oder Kompressionsstruempfen versorgt, um den Behandlungserfolg zu sichern.

Vorteile der Lymphdrainage

  • Sofort spuerbar: Schwellungsreduktion oft schon nach der ersten Behandlung
  • Schmerzfrei: Sehr sanfte, angenehme Grifftechniken
  • Vielseitig: Wirksam bei akuten und chronischen Oedemen
  • Immunstimulierend: Foerdert die koerpereigene Abwehr
  • Kassenlleistung: Wird bei aerztlicher Verordnung erstattet

Haeufige Fragen

Fragen zu Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezielle Massagetechnik, bei der durch sanfte, rhythmische Druck- und Kreisbewegungen der Lymphabfluss im Koerper angeregt wird. Das Lymphsystem transportiert ueberschuessige Gewebefluessigkeit, Abfallstoffe und Immunzellen ab. Ist dieser Abtransport gestoert, entstehen Schwellungen (Oedeme). Die Lymphdrainage unterstuetzt und beschleunigt diesen natuerlichen Prozess.
Lymphdrainage wird eingesetzt bei Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen, bei primaeren und sekundaeren Lymphoedemen (z.B. nach Krebsbehandlungen), bei venoeser Insuffizienz, bei Lipoedem, bei chronisch-entzuendlichen Erkrankungen sowie praeventiv zur Unterstuetzung des Immunsystems. Besonders haeufig wird sie nach orthopaedischen Operationen wie Knie- oder Hueft-TEP verordnet.
Die Haeufigkeit richtet sich nach dem Beschwerdebild. Bei akuten Schwellungen nach Operationen wird oft taeglich oder jeden zweiten Tag behandelt. Bei chronischen Lymphoedemen erfolgt die Behandlung in der Regel zwei- bis dreimal woechentlich. Eine Behandlungseinheit dauert je nach Verordnung 30, 45 oder 60 Minuten. Die Therapie wird haeufig mit Kompressionstherapie kombiniert.

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