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Sympathikustherapie

Spezialisierte Behandlung des sympathischen Nervensystems bei chronischen Schmerzen und vegetativen Stoerungen.

Die Sympathikustherapie ist eine spezialisierte physiotherapeutische Behandlungsmethode, die gezielt auf das sympathische Nervensystem einwirkt und bei chronischen Schmerzen, vegetativen Stoerungen und therapieresistenten Beschwerdebildern eingesetzt wird. In der Praxis Krankengymnastik Junker gehoert sie zu den Kernkompetenzen mit ueber 30 Jahren klinischer Erfahrung.

Was ist Sympathikustherapie?

Das sympathische Nervensystem (Sympathikus) ist ein zentraler Bestandteil des vegetativen Nervensystems. Es steuert unbewusst ablaufende Koerperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck, Verdauung, Schmerzempfindung und Durchblutung. Wenn der Sympathikus durch Verletzungen, Fehlhaltungen oder chronische Belastungen in seiner Funktion gestoert wird, koennen vielfaeltige Beschwerden entstehen, die haeufig schwer zuzuordnen sind.

Die Sympathikustherapie setzt genau hier an: Durch gezielte manuelle Techniken an der Wirbelsaeule und den sympathischen Grenzstrangganglien werden Fehlfunktionen des vegetativen Nervensystems korrigiert. Diese Behandlungsform erfordert ein tiefgreifendes Verstaendnis der neuroanatomischen Zusammenhaenge und jahrelange Erfahrung in der praktischen Anwendung.

Bei welchen Beschwerden hilft Sympathikustherapie?

Die Sympathikustherapie wird besonders erfolgreich eingesetzt bei:

  • Chronischen Schmerzsyndromen, die auf konventionelle Therapien nicht ansprechen
  • Migraene und chronischen Kopfschmerzen mit vegetativer Komponente
  • Tinnitus und Schwindel, insbesondere bei Beteiligung der Halswirbelsaeule
  • Verdauungsbeschwerden wie Reizdarm oder funktionelle Magenprobleme
  • Schlafstörungen durch ueberaktiven Sympathikus
  • Durchblutungsstoerungen der Arme und Beine
  • Komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS/Morbus Sudeck)
  • Vegetativen Dysregulationen mit Herzrasen, Schwitzen oder Unruhe

Ablauf einer Behandlung bei Krankengymnastik Junker

Vor der ersten Behandlung steht eine gruendliche Befundaufnahme. Rainer Junker nimmt sich die Zeit, Ihre Beschwerdegeschichte detailliert aufzunehmen und bisherige Therapieversuche zu analysieren. Durch gezielte Palpation der Wirbelsaeule und der paravertebralen Strukturen identifiziert er Stellen, an denen der Sympathikus in seiner Funktion eingeschraenkt ist.

Die eigentliche Behandlung erfolgt ueber sanfte, praezise manuelle Impulse, die gezielt auf die betroffenen Grenzstrangganglien einwirken. Diese Techniken sind schmerzarm und werden individuell auf Ihre Empfindlichkeit abgestimmt. Waehrend der Behandlung werden vegetative Reaktionen wie veraenderte Hauttemperatur oder Entspannungsreaktionen beobachtet und als Behandlungserfolg gewertet.

Vorteile der Sympathikustherapie

  • Ursachenorientiert: Behandelt die Wurzel des Problems statt nur Symptome zu lindern
  • Sanft und schonend: Keine invasiven Eingriffe oder Medikamente notwendig
  • Ganzheitlich: Beruecksichtigt die Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Organen und Bewegungsapparat
  • Nachhaltig: Zielt auf dauerhafte Regulierung des vegetativen Nervensystems
  • Fuer komplexe Faelle: Besonders geeignet bei Beschwerden, die auf andere Therapien nicht ansprechen

Haeufige Fragen

Fragen zu Sympathikustherapie

Die Sympathikustherapie ist eine spezialisierte manuelle Behandlungsmethode, die gezielt auf das sympathische Nervensystem einwirkt. Der Sympathikus ist Teil des vegetativen (autonomen) Nervensystems und steuert unbewusste Koerperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck und Schmerzverarbeitung. Durch sanfte manuelle Techniken an der Wirbelsaeule und den Grenzstrangganglien werden Fehlfunktionen des Sympathikus korrigiert.
Sympathikustherapie wird besonders erfolgreich eingesetzt bei chronischen Schmerzsyndromen, Migraene und Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Verdauungsproblemen (Reizdarm), Schlafstörungen, Durchblutungsstoerungen der Extremitaeten, komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS) sowie bei Beschwerden, die auf konventionelle Therapien nicht ausreichend ansprechen.
Jede Behandlung beginnt mit einer ausfuehrlichen Befundaufnahme, bei der Ihre Beschwerden, Vorgeschichte und bisherige Therapien besprochen werden. Anschliessend erfolgt eine gezielte Untersuchung der Wirbelsaeule und der sympathischen Grenzstrangganglien. Die eigentliche Behandlung besteht aus sanften manuellen Techniken, die gezielt auf die betroffenen Bereiche des sympathischen Nervensystems einwirken. Eine Sitzung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten.
Die Anzahl der Behandlungen haengt vom individuellen Beschwerdebild ab. Viele Patienten spueren bereits nach der ersten Sitzung eine deutliche Verbesserung. Bei chronischen Beschwerden empfehlen wir in der Regel eine Serie von 4 bis 8 Behandlungen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Nach einer Befundkontrolle wird der weitere Therapieplan individuell angepasst.

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